Was kann für das Wohl des Kindes getan werden, bevor es das Licht der Welt erblickt? Eine medizinische Vorsorge, wie sie in Deutschland etabliert ist, findet man so schnell kein zweites Mal. Das bedeutet aber nicht, dass die werdenden Eltern nicht auch mitentscheiden dürfen, wie die Geburt vorbereitet wird und wie sie verlaufen kann.

Einerseits stehen durch die Schulmedizin diverseste Möglichkeiten zur Verfügung, wie man diagnostisch frühzeitig Fehlbildungen des ungeborenen erkennen kann und daraufhin eine Entscheidung fällt. Hierzu zählen neben der bekannten Ultraschalldiagnostik (Sonographie) u.a. die Nackentransparenzmessung in Kombination mit Blutuntersuchungen, um eine Trisomie 21 (Down-Syndrom) oder andere Trisomien auszuschließen. Andererseits kann die Schwangere selbst einiges für das gesunde Heranreifen ihres ungeborenen Babys tun.

Logischerweise sollte auf Tabak, Alkohol und Drogen besonders in der Schwangerschaft verzichtet werden, da sich das Ungeborene im Mutterleib ausschließlich über das Blut der Mutter ernährt und somit alle Schadstoffe direkt abbekommt. Neben einer gesunden Ernährung empfehlen immer mehr Gynäkologen eine Nahrungsergänzung mit Juice Plus, da sich in Studien die Wirksamkeit deutlich gezeigt hat. Auch die benötigte Menge an Folsäure ist hier in ausreichender Menge aus natürlichen Quellen (Obst, Gemüse, Beeren) enthalten, so dass Ihr Kind im Mutterleib ohne Fehlbildungen heranreifen kann. Aber auch eine Bewegungsergänzung bereitet die Schwangere schonend auf die Geburt vor. Hierzu zählen neben dem altbewährten Geburtsvorbereitungskurs u.a. Spaziergänge, Schwimmen, Yoga und andere Entspannungstechniken. Nähere Infos hierzu bekommen Sie jederzeit auch von Ihrer Hebamme.

Kündigt sich die Geburt nun schließlich an, gibt es für Mütter mit einer Risikoschwangerschaft (z.B. bei Mehrlingsgeburten, Früh-/Spätgebärende, Frühgeburt etc.) keine Alternative zur Klinik. Eltern, deren Kind allerdings rund um den errechneten Geburtstermin zur Welt kommt und bei denen keine Risikoschwangerschaft vorliegt, bietet sich eine interessante Alternative: die Hausgeburt oder das Geburtshaus.

Obwohl seit tausenden von Jahren Kinder auf diese Welt kommen, ist das Vertrauen in die Natur seit Beginn  der Schulmedizin bei den meisten Frauen komplett dahin. Eine Hausgeburt erscheint vielen zu unsicher. Was tun, wenn Komplikationen auftreten? Dabei haben sie die kompetenste Person in Sachen Geburt direkt zur Seite stehen: Ihre Hebamme!

In städtischen Regionen ist die Hausgeburt sicherlich problemlos zu bewerkstelligen, da Sie notfalls in kürzester Zeit im Krankenhaus sind, sollte die Geburt unerwartete Komplikationen aufweisen. Als Alternative, besonders für die ländlichen Bereiche, gibt es sogenannte Geburtshäuser. Hier bereiten erfahrene Hebammen Sie, Ihren Partner und das Kind auf eine sehr schonende Geburt vor, die in den meisten Fällen komplikationsfrei und ohne größere Schmerzen (starke Wehen, Dammrisse etc.) abläuft, da die Hebammen homöopathische Medikamente und Akupunktur einsetzen können. So wird die Geburt nicht nur für Sie als werdende Eltern, sondern auch für Ihr Baby zur unvergesslich schönen Erinnerung, die sie ein Leben lang in sich tragen werden.

Ihr Osteopath macht dann eine erste Kontrolluntersuchung und in einer Großzahl der Fälle sind keine Folgebehandlungen notwendig.

Bei Interesse an Fachvorträgen zu diesem Thema empfehlen wir Ihnen, die Homepage des gemeinnützigen Vereins happybirth e.V. zu besuchen.